Betrug im Iran?
Gestern fanden im Iran die Wahlen für den Präsidenten des Landes statt und es wurde ein spannendes Kopf an Kopf-Rennen zwischen dem Amtsinhaber Mahmud Ahmedinedschad und dem Oppositionellen Hussein Mussawi vorausgesagt. Doch allen Voraussagen zum Trotz scheint das Wahlergebnis sehr deutlich auszufallen, man geht davon aus, dass Ahmedinedschad mit 63 Prozent rund 30 Prozent mehr Stimmen erreicht hat als sein Konkurrent Mussawi.
Dieser glaubt daran, dass bei der Wahl manipuliert wurde und seine Anhänger sind ebenfalls dieser Meinung. Immerhin demonstrierten viele Anhänger der Opposition heute gegen den angeblichen Wahlbetrug von Mahmud Ahmedinedschad. Genau aus diesem Grund möchte Hussein Mussawi den Sieg des amtierenden Präsidenten nicht anerkennen und wirft diesem darüber hinaus unlautere Methoden vor. Sollte Ahmedinedschad wirklich manipuliert haben, dann war es besser als es die Politiker der DDR geschafft haben. Dort gab es schließlich immer 99% der Stimmen für die Regierung.
Egal ob die Opposition es zu einer Neuwahl und einem Gewinn schafft oder ob etwas anderes passieren muss, um den Diktatoren Mahmud Ahmedinedschad zu stürzen, Hauptsache es passiert etwas und die Gefahr, die von iranischen Präsidenten ausgeht wird ausgelöscht. Ein friedlicher Sieg bei der Wahl durch die Opposition wäre natürlich das Beste gewesen und vielleicht kommt es ja doch zu einer Neuwahl. Zu hoffen wäre es auf jeden Fall.
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