Die Posse um Sterbehilfe
In Hamburg erregte der Fall von Sterbehilfe um Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch, der einer gesunden Dame einen Medikamentencocktail zu ihrem Suizid zu Verfügung gestellt hatte, großes Aufsehen.
Darum plant die Hamburger Regierung auch, dem Bundesrat vorgelegten Gesetzentwurf zur Bestrafung von organisierter Sterbehilfe zuzustimmen. Dabei steht Hamburg keinesfalls allein da, denn auch viele andere Bundesländer wollen für den Gesetzentwurf stimmen.
Ich bin der Meinung, dass man Sterbehilfe bei gesunden Personen nicht gewährleisten sollte. Bei schwerkranken Personen, die eine volle Entscheidungskraft besitzen und sich den Tod wünschen, sollte man sie von ihrem Leid erlösen.
Wie steht Ihr denn zu Sterbehilfe? Würdet Ihr sie komplett verbieten und unter Strafe stellen? Oder sollte man in bestimmten Fällen eine Ausnahme machen und sie gewähren?
Tags: bundesrat, gesetzentwurf, sterbehilfe



Also den Blogpost hatte ich ganz übersehen. Ich bin schon der Meinung, dass jeder selber die Entscheidung treffen dürfen soll und auch dann wenn er dazu, aufgrund einer Krankheit, nicht mehr in der Lage ist.
Ich mein mich erinnern zu können, dass es in der Schweiz teilweise so praktiziert wird, dass die “Patienten” dann nur noch per Strohhalm den Todescoctail zu sich nehmen können. Selbstständig. Eigene Entscheidung.
Wenn das Leiden unerträglich wird und der Schmerz die Freude am Leben überschattet, bin ich schon der Meinung, dass man diese letzte Entscheidung in die Hände der jeweiligen Person legen sollte. Wenn es dazu passive Hilfe bedarf… O.K.
Aber das ist bestimmt auch ein Thema, bei dem sich die Geister scheiden und es schnell zu Meinungsverschiedenheiten kommen kann.