Hessische Unis sind begehrt
Wie wir vor einiger Zeit berichtet haben wurden in Hessen die Studiengebühren abgeschafft, was zum Wintersemester dieses Jahres hin für einen Zulauf von teilweise 30% bei den Bewerbungen gesorgt hat.
Bei manchen Unis wird sogar nur noch jeder sechste Bewerber auch tatsächlich zum Studium zugelassen. Der Konkurrenzkampf an Universitäten in Bundesländern ohne Studiengebühr wird also immer größer und der Ansturm auf hessische Universitäten dürfte weiter ansteigen.
Größere Universitäten wie z.B. in Frankfurt werden kein Problem haben, dem Studentenansturm standzuhalten, wie es aber bei kleineren Unis aussieht, dass wird uns wohl nur die Zeit zeigen können.
Allerdings dürfte der Ansturm auf hessische Universitäten nicht nur an den wegfallenden Studiengebühren liegen, sondern auch an dem allgemeinen Verhalten der Studienbewerber, die ihre Bewerbungen zu einer Vielzahl von Hochschulen schicken, um überhaupt eine Zusage zu bekommen bzw. sich das beste Angebot herauszupicken.
Ich persönlich mache mein Studium nicht von den Studiengebühren abhängig und werde hoffentlich dort studieren, wo ich es mir vorgenommen habe (Baden-Württemberg). Zwar muss ich dort die Studiengebühren bezahlen, dennoch ist es mein Wunsch dorthin zu gehen und auch dort zu studieren. Dafür gebe ich dann auch gerne Geld aus.
Wie seht Ihr das? Werden andere Bundesländer nachziehen? Studieren jetzt alle in den Bundesländern ohne Studiengebühr? Sucht Ihr Euch extra ein Bundesland aus, in dem es keine Studiengebühren gibt?
Tags: hessen, studienanfänger, studiengebühr, studienplatz, Studium, Universität



Ich werde ab Oktober auch in einem Bundesland mit Studiengebühren studieren. Somit habe ich nicht nach diesem Kriterium gewählt.
Man sollte ja auch nicht unbedingt nach den Gebühren, sondern nach der Qualität der Lehre entscheiden…
Der letzte Blogpost von Meckermeister ist Bahntastisch Ebay Bahntickets immer noch verfügbar
@Meckermeister: So sehe ich das auch. Wobei in Hessen ja nicht alle Unis gleich schlecht sind, nur weil es dort keine Studiengebühren gibt.
Da kann ich gut gegenhalten. Studiere in Köln an der Uni, da zahlen wir mit fahrticket jetzt knappe 700! Euro. Das nenne ich mal mehr als fett. Wenn man dann noch eine wissenschaftliche Arbeit verfassen muss und sich einfachste Bücher nicht in Köln finden lassen, darf man die auch noch gegen Gebühr in bayern bestellen. Die horten unser Geld, für was auch immer. (so genug aufgeregt, lol)
Der letzte Blogpost von zweinull-blog ist Google wird knauserig!
@zweinull-blog: 700? pro Semester? Ist schon ein stattliches Sümmchen! Und das mit den Büchern ist natürlich auch eine zusätzliche Belastung.