Mit Twitter Geld verdienen
Der Microblogging-Dienst Twitter wird immer beliebter und es gibt auch viele Interessenten, die Twitter für mehrere 100 Millionen $ kaufen wollen. Doch warum sollten nur die Gründer von Twitter mit der Plattform Geld verdienen? Auch den Nutzern des Netzwerks steht es offen, mit ihrem Account Geld zu verdienen.
Eine Möglichkeit ist Be-a-Magpie, ein Netzwerk, das den Nutzern von Twitter Werbetweets vermittelt wodurch die User Geld verdienen können. Als Nutzer von Be-a-Magpie kann man einstellen, wie viele Werbetweets man zwischen die normalen Tweets schalten möchte, beispielsweise könnte jeder 10. Tweet Werbung beinhalten. Die Werbung wird mit einem Hashtag, nämlich #magpie, gekennzeichnet.
Der Verdienst richtet sich nach zwei wesentlichen Aspekten, zum einen natürlich nach der Anzahl der geschalteten Tweets und zum anderen nach der Anzahl derer, die einem bei Twitter folgen. Hat man viele Follower, so kann man auch mehr Geld mit Be-a-Magpie machen.
Ob sich das Angebot von Be-a-Magpie auch für die Werbeschalter lohnt, hat Baynado in seinem Blog getestet. Seiner Meinung nach scheint man mit Be-a-Magpie eine hohe Klickrate zu erreichen, was bei einer Werbeschalte sehr wichtig ist.
Ich persönlich halte nicht sehr viel von Diensten wie Be-a-Magpie, da ich meinen Followern nicht mit Werbemitteilungen auf die Nerven fallen möchte. Zwar scheint es gut möglich zu sein mit solchen Diensten einen kleinen Zusatzverdienst zu ergattern, allerdings dürfte auf kurz oder lang die Anzahl der Follower, und damit auch die Einnahmequelle, geringer werden. Das will ich nicht riskieren und bleibe fern von diesen Netzwerken.
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Klingt zwar im ersten Moment interessant, aber im 2ten frage ich mich, warum ausgerechnet die User von Twitter auf die Werbung klicken sollen, die noch dazu offensichtlich als Werbung gekennzeichnet ist?
Wenn man die Twitter-Logik weiterdenkt, müsste doch eigentlich auch Google AdSense auf Webseiten laufen, wie geschnitten Brot. Denn bei Twitter “abonieren” die Interessierten einen anderen Twitterer. Bei der “Google-AdSense auf Homepage-Version” sieht es doch ähnlich aus: Der interessierte besucht eine Webseite, für die er sich interessiert. Aber er klickt nicht auf die Werbung.
Warum sollte der Interessierte also jetzt auf die Werbung im Tweet klicken? Ist doch genau die gleiche Situation, nur die Umgebung ist eine andere!
Ich habe mich vor kurzem schon gefragt, warum sämtliche Kauf-bzw. Übernahmeangebote ausgeschlagen werden. Hierbei geht es nicht um niedrige siebenstellige Beträge, sondern wirklich sehr hohe, wodurch vollkommen neue Projekte gestartet werden können. Ich schätze, dass sich Twitter allerdings nicht mehr allzu lange gegen einen Verkauf wehren wird, sondern es letztendlich doch zu einer Übernahme kommt-nur von wem?