Postbank-Chef mit Minimallohn
Die Finanzkrise hat bereits einige Konzerne in den Ruin getrieben und die Geschäftsbilanzen auf längere Zeit in die Miesen gerissen. Dennoch kassieren viele Manager auch weiterhin Gehälter im zweistelligen Millionenbereich und belasten die Bilanz zusätzlich.
Auch der Postbank-Chef Dr. Wolfgang Klein hat letztes Jahr viel Geld für seine Tätigkeit bekommen, nach Angaben waren es stolze 3,3 Millionen Euro. Da die Postbank aber im vergangenen Jahr glatte 820 Millionen Euro Verlust gemacht hatte, hagelte es Kritik am Chef der Postbank.
Dieser nahm sich diese offenbar zu Herzen und will auf sein Gehalt im laufenden Geschäftsjahr auf einen riesigen Teil seines Gehalts verzichten. Für ein symbolisches Salär von 1 ? will Kleine bis zum Ende des Jahres arbeiten. Diese Entscheidung muss erst noch durch den Aufsichtsrat der Postbank abgenickt werden, es gibt aber eigentlich keinen Grund, das Angebot auszuschlagen. Zusätzlich dazu will Klein alles daran setzen, dass es der Postbank schon bald wieder besser geht und die Mitarbeiter weiterhin einen Arbeitsplatz bekommen.
Ich finde die Entscheidung von Dr. Wolfgang Klein sehr löblich und es sollten auch andere Chefs auf ihren Lohn verzichten, wenn auch nicht zwingend so viel wie es Klein tut, aber viele Manager sollten ihre Millionengehälter zumindest kürzen. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass viele Firmen und Institutionen die Finanzkrise so gut es geht überstehen können.
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