Statistiken bringen Geld
Wer Geld mit seinem Blog verdienen möchte, der muss potentiellen Kunden etwas bieten. Nicht nur gute Werbeplätze oder viele Möglichkeiten der Werbung, sondern auch einen Nachweis über diverse Statistiken.
Zum Beispiel, wenn Ihr ein Keyword habt, über das Eure Seite bei Google massenhaft aufgerufen wird, dann könnt Ihr das prima bewerben und als Vorzug aufzählen. Ebenfalls wichtig für einnahmeorientierte Blogs sind die Zahlen zum Blog, darunter fallen vor allem ?Unique Visitors? und ?Page Impressions?.
Für bezahlte Aufträge, wie Trigami und Blogpay sie beispielsweise anbieten, ist auch der Google PageRank ein wichtiger Indikator, da Auftraggeber oftmals darauf besonders achten. Einen guten PageRank bekommt Ihr, indem Ihr von anderen Seiten verlinkt werdet. Das geht zum Beispiel, wenn Ihr ein gutes Tutorial verfasst und dieses so gut ist, dass es von vielen gelesen und eventuell durch einen Artikel anerkannt wird.
Keinesfalls solltet Ihr Linkspamming betreiben, sowas führt zu einem schlechten Ruf in der Blogosphäre und wird auch von Google nicht gerne gesehen.
Aber auch wenn Ihr kein Geld einnehmen wollt, ist es eine gute Sache zu wissen, wie gut Euer Blog besucht ist, was die Besucher lesen und woher sie stammen.
So viel erst mal zu dem Sinn und Nutzen von Statistiken für Blogger. Jetzt geht es um das eigentliche Thema dieses Beitrages, die verschiedenen Statistiktools. Ich habe mir die drei ausgewählt, die ich selbst verwende und daher am Besten einschätzen kann. Dabei handelt es sich um ?Google Analytics?, ?Woopra? und ?Semmelstatz?.
Google Analytics
Das wohl anerkannteste Tool unter interessierten Werbekunden kommt vom Suchmaschinenriesen Google. Durch die weite Verbreitung kann man Blogs untereinander sehr gut vergleichen und so einschätzen, ob sich Werbung auf dem jeweiligen Blog lohnt oder eben nicht.
Man bekommt umfangreiche Statistiken zu Besuchern, aufgerufenen Seiten und Herkunft der Besucher. So kann man sehr genau sehen, welche Artikel Traffic bringen und welche eben nicht.
Die Statistiken werden täglich ein paar Mal aktualisiert, weshalb es sich nicht lohnt, stundenlang vor diesem Tool zu sitzen. Einmal jeden Abend reicht locker aus.
Nachteil ist nur, dass viele Leute die Skripte geblockt haben und so die Besucherzahlen schwächer ausfallen könnten als sie eigentlich sind.
Design: 7/10
Funktionalität: 10/10
Woopra
Mein persönlicher Favorit ist ?Woopra?. Der große Unterschied zu ?Google Analytics? ist, dass ?Woopra? ein Live-Statistik-Tool ist und so sekundengenaue Daten liefert.
Mit dem Ansehen der zahlreichen Statistiken kann man Stunden verbringen, indem man z.B. die einzelnen Besucher, die sich aktuell auf der eigenen Seite befinden, beobachtet. Man sieht, was sie gerade auf der Seite machen und welchen Artikel sie lesen. Wirklich faszinierend!
Optisch ansprechend ist das Tool ebenfalls geraten und eine Masse an Funktionen versüßt den Statistik-Alltag. Zudem sind die Besucherzahlen höher als bei ?Google Analytics?, bei mir um ca. 10-15%.
Auch werden andere Suchmaschinen mit in die Statistiken einbezogen, nicht nur Google. Bei einem meiner Blogs wurde ich sehr häufig über Microsofts ?Live Search? gefunden.
Problem ist der momentane Beta-Status des Services, der lange Wartezeiten auf eine Freischaltung garantiert.
Design: 9,5/10
Funktionalität: 10/10
Semmelstatz
Als Plugin für WordPress ist ?Semmelstatz? verfügbar. Auch bei diesem Tool sind die Besucherzahlen höher als bei ?Google Analytics?.
Dafür steht es im grafischen Bereich den beiden anderen Tools nach. Einfache Säulendiagramme anstelle von schönen Kreissektorendiagrammen und Verlaufskurven.
Es reicht aber aus, um einen guten Überblick über die Statistiken zu gewinnen und die Daten entsprechend zu nutzen.
Design: 3/10
Funktionalität: 7/10
Fazit: ?Woopra? bietet alles, was ein Statistiktool braucht und kombiniert das mit einem schmucken Design und Live-Funktion. Mehr kann man sich als Statistikfan gar nicht wünschen.
Dennoch empfehle ich die Nutzung von mindestens zwei verschiedenen Tools, da man so bessere Vergleichswerte bekommt. Desweiteren sehe ich da ?Google Analytics? und ?Woopra? als beste Mischung an, da man so Marktführer und Statistikwunder hat und damit eine sichere Schiene fährt.
Habt Ihr auch einen Favoriten bei den Statistiktools? Nutzt Ihr noch andere Tools? Mit welchen Tools konntet Ihr Werbepartner am besten überzeugen?
Tags: geld verdienen, google analytics, semmelstatz, statistiken, woopra






Analytics ist mein Favorit, aber auch woopra will ich unbedingt mal ausprobieren! Super Vergleich, mal sehen ob diesmal das neue Kommentar Plugin Funktioniert?
Woopra ist echt gut, kann ich nur jedem empfehlen. Hm, bei Dir scheinbar nicht, bei den anderen Kommentaren hat es sogar mit dem Kasten funktioniert.
ich habe Woopra mal probiert, und finde das nicht so überschwänglich. Also Google Analytics ist schon ok und reicht völlig aus. Aber das liegt mal wieder im Auge des Betrachters..
Der letzte Blogpost von Ecki ist Hörselproppar (S)
Sehe ich auch so! Jedem das seine. Bei Woopra finde ich die Live-Statistiken richtig klasse, weshalb es bei mir noch vor Analytics kommt.
Ich nutze derzeit G-Analytics, Semmelstatz3, WassUp und bei Woopra habe ich mich vor ein paar Wochen angemeldet, aber warte nur noch auf die Freischaltung.
G-Analytics sind für die meisten Werbekunden ein Begriff. Des Weiteren habe ich auch festgestellt, dass das Vorhandensein des PR bei einem Blog eine ganze Menge bei den Werbekunden hervorruft.
Alles in allem, wenn man erfolgreich mit Werbung Geld verdienen möchte, muss das Blog nicht nur in der Blogosphere, sondern auch in den Suchmaschinen bekannt sein.
Grüsse..
Der letzte Blogpost von Alex ist Nachwuchs im Hause CaptainAd mit SpotRails
Ich warte momentan auch noch auf eine Freischaltung für diesen Blog. Bei einem anderen hat es nicht so lange gedauert, aber wahrscheinlich haben die Entwickler ziemlichen Zulauf in letzter Zeit.
Da stimme ich Dir zu und hoffe, dass das nächste PR-Update in Kürze kommt. Bin gespannt, welchen PR ich mit diesem Schätzchen hier erreichen kann.
Eben, sonst wird man von Werbekunden auch nur schwer gefunden.
Da fehlt aber definitiv noch ein wichtiges Tool auf deiner Liste. Nämlich das hauseigene Statistik-Plugin von WordPress.com! Das sollte man auch noch erwähnen, da es genau so gut zählt wie Woopra und WassUp! G-Analytics kommt bei mir mitterlweile nur noch an vorletzter oder letzter Stelle, dient eigentlich mir nur noch als Kontroll-Tool, für mehr reicht es einfach nicht.
Das Problem, was du beschrieben hast, das einige das blocken, das kann ich bestätigen. Funktioniert ja auf Basis von Java-Script, hat man das auf off, dann war es das mit Analytics und dem getrackten Besucher.
Das hatte ich sogar zuerst in der Aufzählung drin, habe ich dann allerdings wieder rausgeschmissen, weil ich es nur kurz benutzt habe und keine voreiligen Schlüsse ziehen wollte. Könnte ich aber noch einfügen.
Genau, darum gefällt mir Woopra auch in diesem Punkt besser als Google Analytics!