Studentenproteste gegen Studiengebühren
Zurzeit ist es wieder soweit, in vielen Unis in Deutschland und auch Österreich und der Schweiz gibt es Proteste seitens der Studenten gegen die Zustände an den Universitäten und den Ungerechtigkeiten, die die Hochschulbildung so mit sich bringt. Unter dem Motto “Education is not for sale” (übersetzt: Bildung steht nicht zum Verkauf) wird vor allem auch gegen die Studiengebühren protestiert.
Viele Studenten sehen in den Studiengebühren eine Erschwerung der Bedingungen, ein System zu schaffen, das es allen Interessierten ermöglicht, die Uni zu besuchen, egal wie solvent sie oder ihre Eltern sind. Doch nicht nur die Studiengebühren sind vielen Studenten ein Dorn im Auge, auch die wenigen Fördergelder für die Unis und die teils desolaten Zustände an den öffentlichen Hochschulen werden bemängelt.
Mittlerweile wurden über 35 Unis in Deutschland von Studenten besetzt, wobei es meist die Hörsäle betrifft, die blockiert werden. Dennoch gibt es einige, die finden, dass Besetzungen der Hörsäle falsch sind und man lieber dort streiken sollte, wo entschieden wird, was mit den Geldern der Unis passiert. Zum Beispiel wären die Büros der Verwaltung ein guter Anlaufpunkt für die Proteste der Studenten, was ich auch so sehe. Dort würden die Proteste weniger gegen sich und andere Studenten gerichtet sein, sondern vielmehr gegen die Entscheidungsträger der Hochschule.
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