Zivildienst oder Bundeswehr?
Aus eigenem Interesse möchte ich heute eine Diskussion starten, bei der es um das Thema Bundeswehr bzw. Zivildienst geht, das die meisten jungen Männer in Deutschland mindestens einmal im Leben schwer beschäftigt. Alles beginnt mit der Musterung, bei der man seine Tauglichkeit für den Bund bzw. den Zivildienst erfährt. Hat man seine Tauglichkeit erfahren, dann muss man sich entscheiden, welchen Weg man gehen möchte.
Ich habe mich für den Zivildienst entschieden, da ich so mehr Zeit zu Hause verbringen kann und mehr vom Leben habe, als ich es wohl bei der Bundeswehr hätte. Und nach fast einem Monat Zivildienst kann ich sagen, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Mir macht die Arbeit im Krankenhaus sehr viel Spaß und die meisten Leute sind sehr nett. Vor allem die Patienten freuen sich immer wieder, wenn sie einen Zivi sehen und lassen sich gerne von diesen helfen.
Mir würde es dennoch besser gefallen, wenn man weder das eine noch das andere zwangsweise tun müsste, da man in vielen Fällen ein Jahr aus dem Tritt kommt, wenn man beispielsweise studieren möchte. Etwaige Lerntechniken muss man sich nach über einem Jahr Pause wieder aneignen, was mitunter recht schwierig sein kann. Trotz allem hoffe ich, dass ich nächstes Jahr im Studium viel Spaß haben werde und auch den Zivildienst weiterhin genießen kann.
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